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Was ist Bagua

 

Bagua ist wie das Taiji eine innere Kampfkunst, und beinhaltet als solche wiederrum folgende drei Bereiche:

1) Selbstheilung und Beruhigung von Körper und Geist

2) Kampfkunst/ Selbstverteidigung

3) therapeutische Möglichkeiten

 

Bagua wird geschichtlich als die Tochter des Taiji betrachtet, und ist demzufolge etwas jünger.

 

Die Bewegungen und der Energiefluss sind sehr stark rotativ orientiert, d.h, dass eine gute Erdung durch Sinken bei optimaler Aufrichtung und ein stabiler Stand wesentlich für eine gute Ausführung sind. Eben diese Bereiche vermag das Bagua auch sehr positiv zu beinflussen. Zusätzlich wird noch das Fußgewölbe trainiert, und die Reflexe geschult. Im Vergleich zum Taiji, sind viele der Übungen dynamischer (wenn man von Taiji Partnerübungen absieht) und erfordern insgesamt mehr Beweglichkeit. Diese wird durch die Übungen aber auch geschult. Die Aktivierung erfolgt im Bagua zu einem großen Teil aus dem Torso bzw der Gegenbewegung von Schulter und Hüftbereich, während im Taiji das Zentrum also das Becken die eigentliche Aktivierung setzt (Bei schnellen Bewegungen kommt es auch im Taiji zu einer sequenziellen Impulsweiterleitung im Sinne eines Peitscheneffektes)

Generell ist zu sagen dass trotz allem Bagua meist schneller erlernt wird als Taiji!!
Der Grund hierfür liegt in dem natürliheren Lernansatz der im Bagua zwar nicht überall üblich ist, hier aber leichter umsetzbar ist als im Taiji. Kurz und gut die Bewegungen zu spüren und vorallem wahrzunehmen wie ein gesetzter Bewegungsimpuls weiteraufrechterhalten wird sind deffinitiv stärken des Bagua!!

 

Siehe hier Kurse und Seminare betreffend Bagua! - Ab Sommersemester wird die "Starform" des Bagua, die Bagualinear Form am Donnerstag unterrichtet. Diese Form gilt als die Fighting Form des Bagua weil sie sehr dynamisch ist und alle Beegungen auch realistische Anwendungen beinhalten. Sie beinhaltet weiters alle Bewegungen bzw. Bewegungsprinzipien die in der Grundform des Bagua der Circular Form enthalten sind.